Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club, kurz ÖAMTC, ist der größte Betreiber von Flugrettungsstützpunkten in Österreich. Derzeit fliegen täglich 17 Helikopter unter dem vom ÖAMTC gegründeten Christophorus Flugrettungsverein kurz CFV.

Mit der Inbetriebnahme von Christophorus 1 im Juli 1983 am Flughafen Innsbruck wird der Grundstein für die Flugrettung in ganz Österreich gelegt. Im gleichen Jahr wird der zweite Standort des CFV in Krems mit Christophorus 2 eröffnet. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Inneres und dem österreichischen Bundesheer wird im Mai 1985 eine flächende deckende notärztliche Versorgung aus der Luft geschaffen. Im Jahr 1987 gibt es bereits 13 Flugrettungsstützpunkte in Österreich wovon sieben vom BM.I, einer vom Bundeheer und fünf vom CFV betrieben werden.

Der erste eingesetzte Notarzthubschrauber des CFV war ein AS355 F-1 Ecureuil 2 mit Kennung OE-FXA. Dieser Helikopter wurde voll restauriert und ist jetzt im technischen Museum in Wien zu bestaunen. Im Oktober 1997 beginnt in Innsbruck ein neuer Abschnitt für den Christophorus Flugrettungsverein mit der Inbetriebnahme der ersten EC 135.

Im Janner 2001 wird der Christophorus Flugrettungsverein mit der Übernahme der Standorte der Flugpolizei und des Bundesheeres beauftragt und innerhalb nur weniger Monate übernimmt der ÖAMTC sieben Standorte der blauen “Martin”-Notarzthubschrauber. 2002 wird Christophorus Europa 3 als erster grenzübergreifender Notarzthelikopter in Suben bei Schärding in den Dienst gestellt. Dieser wird in Zusammenarbeit mit dem deutschen Automobilclub ADAC betrieben. Das Einsatzgebiet ist die oberösterreichisch/bayrische Grenzregion