Kaperbergung

Bei Kletterunfällen kommt es oft vor das die Verunglückten nach dem Absturz in Ihrem eigenen Seil festhängen. Der Flugrettungssanitäter wird bei der Kaperbergung mittels Tau oder Winde zum Patienten geflogen. Am Unfallort angekommen hängt der am Seil hängende Flugretter den Verunfallten in sein System ( Bergetau oder Windenseil ) ein. Nun folgt die kritische Phase. Der Pilot muss den Hubschrauber nun punktgenau halten da der Flugretter noch am Verunfallten festhängt und somit eine direkte Verbindung zum Helikopter besteht. Sobald es die Situation zulässt und alle Beteiligten gesichert sind, kappt der Flugretter das Seil des Verunglückten um von der Felswand getrennt zu werden. Der Patient wird, wenn notwendig, an einem Zwischenlandeplatz notärztlich versorgt und in die zugewiesene Klinik geflogen.